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Jan Schütze - Strehlener Str. 14 - 01069 Dresden - Fon: 0351/32936393 - Fax: 0351/32936394 - info@dresdenerwohnungen.de
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*KAUFEN* - se0044 Bau/Gwerbegrundstück zu verkaufen, verkehrsgünstig, voll erschlossen - *KAUFEN*
  Nr.: se0044 - m² - Grundstück -   01156 Dresden - Gompitz - Kesselsdorferstr.
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 IHR DIREKTER KONTAKT:
 FON:0351/32936393
  MOBIL:0172/3637872
 Jan Schütze

Kaufpreis: 72000,00 €
Provision inkl. MwSt:
Keine zusätzliche Käufer- bzw. Mieterprovision


Grundfläche: 525 m²


Objektzustand:
gepflegt
beziehbar ab:
sofort verfügbar



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 Jan Schütze
Lage des Objekts
Die Fluren um Gompitz waren bereits um 200 v. Chr. besiedelt, wie archäologische Funde beweisen. Beim Bau der Gorbitzer Nordtangente wurden in den Jahren 1995 und 1996 Gebäudereste, Keramik und Gusstiegel für Kupfer entdeckt, die auf eine frühgeschichtliche Handwerkersiedlung an dieser Stelle hinweisen. Die spätere slawische Siedlung Gompitz entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und wurde 1206 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war vermutlich ein Herrensitz, da ein Hildebrand von Gonpitz als Zeuge eines Rechtsstreites genannt wurde. Gleichzeitig taucht in dieser Urkunde auch der Name Dresdens zum ersten Mal auf, so dass Gompitz und die Landeshauptstadt heute ihr Ortsjubiläum auf die gleiche Quelle zurückführen. Gompitz unterstand vermutlich dem Burgward Pesterwitz, kam später jedoch zum Amt Dresden. Die Herkunft des Ortsnamens ist umstritten. So könnte der Name vom slawischen konop = Hanf abgeleitet sein, da in Gompitz noch im 14. Jh. der Hanfanbau verbreitet war. Auch die Begriffe humpac (= Rohrdommel) und gonoti (= hetzen, jagen) werden mit Gompitz in Verbindung gebracht. Im Jahr 1404 gelangte das Dorf durch eine Schenkung des Dresdner Ratsherren Lorenz Busmann in den Besitz des Klosters Altzella. Busmanns Schenkung war mit der Einrichtung eines “Seelenbades” auf der Schreibergasse verbunden, eine im Mittelalter übliche Stiftung zugunsten armer Mitbürger, die zugleich der körperlichen und seelischen Reinigung der Betroffenen dienen sollte. In den Hussitenkriegen wurde Gompitz wahrscheinlich zerstört, da 1458 der Hinweis “hat gebernth” (hat gebrannt) in den Urkunden auftaucht. 1500 erwarb das Kloster Altzella auch den verbliebenen Teil des Ortes, welches nun bis 1534 dem Leubnitzer Klostergut unterstand. Nach dessen Auflösung wurde Gompitz dem Leubnitzer Ratsamt der Stadt Dresden zugeordnet. Die Bewohner lebten vom Ackerbau. Wiederholt mussten Gompitzer Bauern um Steuererleichterungen nachsuchen, da die vorbeiführende Landstraße nach Freiberg ebenso zu Schäden an den Feldfrüchten geführt hatte, wie eine Mäuseplage 1597. Die verheerendsten Auswirkungen hatte jedoch 1745 die Schlacht von Kesselsdorf, während der die Familien den Ort fluchtartig verlassen hatten.

Zum Zeitpunkt der Bildung der Landgemeinde Gompitz im Zusammenhang mit den bürgerlichen Reformen in Sachsen 1838/39 bestand der Ort aus sechs Bauerngütern (Fotos) und einem Freigut. Neben der Landwirtschaft wurde auch etwas Obst- und Weinbau betrieben. Außerdem entstanden im 19. Jh. einige Gärtnereien, die ihre Produkte vorrangig im benachbarten Dresden absetzten.

Enge Verbindungen bestanden traditionell mit dem Nachbarort Pennrich. 1859 gründeten Gompitz und Pennrich einen Heimatbezirk, eine Art Verwaltungsgemeinschaft, die sich u.a. der Armenpflege, dem Schulwesen und der Bildung einer Ortsfeuerwehr widmete. Auch die kleine Gemeinde Zöllmen trat diesem Verband später bei. Kirchlich unterstand Gompitz der Briesnitzer Kirche, bis 1913 im Nachbarort Gorbitz eine eigene Kirche gebaut werden konnte. 1895 wurde eine Poststelle im Ort eingerichtet. 1902 entstand das neue Schulhaus.Gompitz blieb auch nach 1945 vorrangig von der Landwirtschaft geprägt. 1950 wurden Pennrich und Zöllmen nach Gompitz eingemeindet. Später kamen auch Unkersdorf, Steinbach, Roitzsch und nach 1990 Ockerwitz zur Gemeinde. Vor allem in den stadtnahen Ortsteilen entstanden ab 1990 neue Wohngebiete, Gewerbeparks und ein modernes Hotel in der Nähe der Bundesstraße. Überregionale Bedeutung hat auch die Gompitzer Reithalle, die den Ort in den letzten Jahren zum Ziel vieler Reitsportfreunde machte, und größte in Sachsen ist. 1999 wurde Gompitz mit seinen Ortsteilen nach Dresden eingemeindet.
Objektbeschreibung
Es handelt sich um ein voll erschlossenes Grundstück. Das Grundstück ist komplett eingezäunt und mit einem Zufahrts- u. Zugangstor versehen. Eine Baugenehmigung für eine Einfamilienhaus (Bungalowstil) ist vorhanden. Das Grundstück kann auch als Gewerbefläche entsprechend dem Flächennutzungsplan genutzt werden. Es befindet sich ein einem kleinen Wohnpark. Das Grundstück hat eine sehr gute Verkehrsanbindung. In 3 Minuten befindet man sich auch der Bundesautobahn A17, über die Kesselsdorferstrasse kommt man sehr schnell in das Stadtzentrum von Dresden bzw. fahren in unmittelbarer Nähe Bus und Straßenbahn. Unweit des Grundstückes befindet sich ein Baumarkt, Möbelhaus und weitere Einkaufsmöglichkeiten.
Ausstattung
Das Grundstück ist komplett erschlossen. Eine Baugenehmigung für eine Einfamilienhaus (Bungalow) ist vorhanden. Das Grundstück kann auch als Gewerbefläche entsprechend dem Flächennutzungsplan genutzt werden.
Sonstiges
Haftungsausschluss:
Trotz sorgfältiger Bearbeitung von Daten und Informationen können wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernehmen. Ebenso nicht für die Lieferfähigkeit des Angebotes bei Verkauf oder Vermietung von Wohnungen, Einfamilienhäusern oder anderen Immobilien.Irrtum, sowie Zwischenverkauf bzw -vermietung bleibt vorbehalten.