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An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Stadt Halle vorstellen.
Leider werden diese, doch recht nüchternen Daten, welche größtenteils den Veröffentlichungen unter http://de.wikipedia.org entnommen wurden, der Schönheit unserer Stadt nicht gerecht, aber wir möchten Ihnen hier doch einen kleinen informativen Überblick bieten
>> Halle
Halle (Saale) ist eine kreisfreie Stadt im Süden von Sachsen-Anhalt und liegt an der Saale413 km. Mit über 232.000 Einwohnern ist Halle die größte Stadt und eines der drei Oberzentren des Bundeslandes Halle (Saale), Dessau-Roßlau ,Magdeburg und ist Sitz des Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt.
Die Stadt bildet gemeinsam mit der benachbarten Großstadt Leipzig einen Ballungsraum, welcher Teil der Metropolregion Sachsendreieck ist. Halle ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschaftszentrum in den neuen Bundesländern.
>> mehr info
Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 806 n. Chr. Die Einwohnerzahl der Stadt Halle (Saale) überschritt 1890 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Als einzige deutsche Großstadt mit mehr als 200.000 Einwohnern hat Halle den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden, sodass ihr städtebaulicher Charakter unter den deutschen Großstädten als einzigartig gilt.
Halle ist Sitz einer der ältesten Universitäten Deutschlands, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenbergca.18500 Studenten. Die Stadt Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft in Deutschland und die älteste dauerhaft existierende naturforschende Akademie der Welt. und der Kulturstiftung des Bundes, welche für die Bundesrepublik Deutschland die Aufgaben der internationalen Vertretung der nationalen Wissenschaft und deutschen Kultur haben. Im Stadtgebiet befinden sich eine Vielzahl von kulturellen und musealen Einrichtungen, wie der Stiftung Moritzburg oder dem Landesmuseum für Vorgeschichte (Halle). Des Weiteren ist der Weinberg Campus ein wichtiges Technologie- und Gründungszentrum in den Neuen Bundesländern
Geografie
Halle liegt am Nordwestrand der Leipziger Tieflandsbucht, der größere Teil östlich der schiffbaren Saale, die sich hier in mehrere Arme teilt und eine breite Flussaue bildet, und unterhalb der Mündung der Weißen Elster. Auf einer Länge von 27 km fließt die Saale durch Halle.Dazu befinden sich ca. 180 anthropogen entstandene stehende Gewässer im Stadtgebiet. Der Hufeisensee ist mit 73 ha der größte See der Stadt. Weitere größere Seen sind der Osendorfer See mit 21ha und der Heidesee mit 12,5 ha.
Halle ist die Stadt mit der höchsten Bevölkerungsdichte in den neuen Bundesländern.
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet ist in die fünf Stadtbezirke Mitte, Nord, Ost, Süd und West gegliedert. Die Stadtbezirke sind in insgesamt 43 Stadtteile, und diese wiederum in Stadtviertel unterteilt.
Mitte: Altstadt ,Südliche Innenstadt , Nördliche Innenstadt
Nord: Paulusviertel , Am Wasserturm/Thaerviertel, Landrain,Frohe Zukunft,Trotha ,
Industriegebiet Nord ,Gottfried-Keller-Siedlung , Seeben ,Tornau, Mötzlich
Ost: Gebiet der DR ,Freiimfelde/Kanenaer Weg ,Dieselstraße ,Diemitz, Dautzsch,
Reideburg ,Büschdorf, Kanena/Bruckdorf
Süd: Lutherplatz/Thüringer Bahnhof , Gesundbrunnen,Südstadt, Damaschkestraße
Ammendorf/Beesen, Radewell/Osendorf, Planena, Böllberg/Wörmlitz, Silberhöhe
West: Nördliche Neustadt , Südliche Neustadt , Westliche Neustadt , Gewerbegebiet Neustadt,
Ortslage Lettin, Heide-Nord/Blumenau ,Saaleaue , Kröllwitz , Heide-Süd ,Nietleben ,
Dölauer Heide, Dölau
Geschichte
Im Chronicon Moissiacence 806 wird der Ort Halle als „Halla“ erstmals genannt. 968 gründete Otto I. das Erzbistum Magdeburg, zu dem auch Halle bis zum Jahre 1680 gehörte. Um 1120 wurde die Stadt umfassend erweitert. Das war durch den steigenden Salzhandel und den damit verbundenen Reichtum möglich. Zunächst lag dieser in der Hand der Erzbischöfe, seit Ende des 12. Jahrhunderts bildete sich die Innung der PfännerEigentümer oder Pächter eines Teils einer Saline heraus, es waren freie Unternehmer, die die Lehnsanteile an Solgütern in freies Eigentum überführen konnten. So entstand ein selbstbewusstes Bürgertum, das 1263 mit dem Magdeburger Erzbischof Rupertus einen Vertrag schloss, nach dem der Erzbischof keine Burg im Umkreis einer Meile und keine weiteren Solbrunnen anlegen durfte. Die Pfänner bestimmten über Jahrhunderte die Politik der Stadt. 1281 wurde Halle urkundlich erstmals als Mitglied der Hanse Vereinigungen niederdeutscher Kaufleute, deren Ziel die Sicherheit der Überfahrt und die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland erwähnt, 1310 die Selbstverwaltung der Stadt vertraglich festgehalten.
1418 begann der Bau am Roten Turm, einem Glockenturm „zur Ehre Gottes und der Stadt Halle wie der ganzen Umgebung zur Zierde“. Er wird später zum Wahrzeichen der Stadt. 1478 endete die etwa 200-jährige städtische Selbständigkeit. 1484 ließ Erzbischof Ernst in der Nordwestecke der Stadt die Moritzburg als befestigtes Wohnschloss erbauen und zog 1503 feierlich ein. Bis 1680 war Halle Haupt- und Residenzstadt des Erzbistums Magdeburg.
Halle war die Lieblings-Residenz des Kardinals Albrecht von Brandenburg. Als die Reformation in Halle einzog, verließ er Halle mitsamt seinem Hofstaat und allen beweglichen Kunstgegenständen des Domes nach Mainz und Aschaffenburg. Sein Günstling Hans von Schönitz, der den Kühlen Brunnen in der Nähe des Marktes bewohnte, initiierte die Zusammenlegung der beiden Kirchen auf dem Marktplatz. 1530 bis 1554 wurden die romanischen Basiliken St. Gertraud und St. Marien abgerissen und zwischen den verbliebenen Türmen (Blaue Türme und Hausmannstürme) die damit viertürmige Marktkirchezählt zu den bedeutendsten Bauten der Spätgotik in Mitteldeutschland errichtet. Diese spiegelt den Übergang von der Gotik zur Renaissance wider. Hans von Schönitz fiel später in Ungnade und wurde vor seiner Hinrichtung mehrere Jahre in der Burg GiebichensteinAuf ihrem Gelände befindet sich heute ein Teil des Kunstcampus der Hochschule für Kunst und Design Halle eingekerkert. Es kam zur Empörung der Bürger über diesen Mord, aber auch über das ausschweifende Leben Albrechts. An der Spitze der Proteste stand Martin Luthertheologische Urheber und Lehrer der Reformation , der die maßlose Verschwendung und Prunksucht, den Schandverkehr Albrechts moralisch-religiös anklagte.
Durch die Prunksucht und die Bautätigkeit von Albrecht von Brandenburg erhielt Halle bestimmte Strukturen der Renaissancedas kulturelle Aufleben der griechischen und römischen Antike im Europa des 14. bis 17. Jahrhunderts. Es entstand die Neue Residenz, weiterhin baute er an der Moritzburg und am Dom. Die Struktur der Stadt wurde entscheidend verändert. Mehrere Gebäude wurden abgerissen, so das Kloster Neuwerk, die Lambertikapelle und das Cyriakshospital. Er hatte dadurch ständig Geldnöte und so dass er sich gezwungen sah, auch Teile des Halleschen HeiltumsReliquiensammlung des Kardinals Albrecht von Brandenburg in seiner Residenz Halle (Saale) und wertvolle Reliquien zu verkaufen. Sein finanzieller und moralischer Bankrott beschleunigte ungewollt den Einzug der Reformationkirchliche Erneuerungsbewegung zwischen 1517 und 1648, die zur Spaltung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen (katholisch, lutherisch, reformiert) führte. 1541.
Von der Reformation bis 1945
1541 wurde in der Residenzstadt des Erzbistums Magdeburg die Reformation vor allem unter der Federführung von Justus Jonas dem Älteren eingeführt. Martin Luther predigte selbst mehrere Male in Halle in der Marktkirche.
Das Erzbistum wurde fortan von einem erzbischöflichen Administrator verwaltet. Im Dreißigjährigen Krieg1618-1648 1625 besetzten Kaiserliche Truppen unter Wallenstein zwischen 1625 und 1634 zweimal Oberbefehlshaber der kaiserlichen Streitkräfte im Dreißigjährigen Krieg die Stadt. 1637 brannte die Moritzburg aus. Nach dem Tod des letzten erzbischöflichen Administrators, Herzog August von Sachsen, im Jahre 1680 fiel Halle mit dem gesamten Erzstift Magdeburg an das Kurfürstentum Brandenburg und wurde mit diesem ab 1701 Teil des Königreichs Preußen. Halle war seit dieser Zeit bis 1714 Hauptstadt des preußischen Herzogtums Magdeburg.
1694 wurde die Universität Halle (alma mater halensis) mit zunächst vier Fakultäten gegründet. Die alma mater halensis entwickelte sich gemeinsam mit den 1698 gegründeten Franckeschen Stiftungen zu einem Zentrum der bürgerlichen Frühaufklärung.
Während der Napoleonischen Kriegedie von 1792 bis 1815 dauernden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und seinen europäischen Gegnern erstürmte am 17. Oktober 1806 die Division Dupont des Korps Bernadotte die Stadt und schlug danach die preußische Reservearmee. Wenige Tage später besuchte Kaiser Napoleonfranzösischer General, Staatsmann und Kaise r die Stadt und ordnete die Auflösung der Universität an.
1842 wurde das Gefängnis der Stadt, der Rote Ochse Justizvollzugsanstalt in Halle (Saale), (heute JVA Halle I), als Straf- und Besserungsanstalt eröffnet. Es ist unter wechselnden Funktionen bis heute in Nutzung. Ein Teil der weitläufigen Anlage ist heute als Museum gestaltet.
Im April 1891 fuhr in Halle die erste elektrische Straßenbahn der „Stadtbahn Halle“. Bis Juni 1891 wurden drei weitere Linien hinzugefügt. Halle besaß damit das erste elektrische Straßenbahnnetz Europas.
Halle erlitt im Zweiten Weltkrieg als eine der wenigen größeren deutschen Städte nur geringe Zerstörungen. Zwei Bombenangriffe erfolgten auf die Stadt: der erste am 31. März 1945, der zweite einige Tage später. Ziel waren die Bahnhofsanlagen, die aber nicht getroffen wurden. Zerstörungen gab es nur zwischen Bahnhof und Zentrum (1. Angriff) bzw. im südlichen Stadtteil (2. Angriff). Am 17. April 1945 wurde Halle von amerikanischen Truppen besetzt, dabei wurde der Rote Turm in Brand geschossen. Dass die Stadt dabei keine größeren Schäden erlitt, wird von manchen dem damals dort ansässigen Felix Graf von Luckner zugeschrieben, der zusammen mit dem Oberbürgermeister und einem Wehrmachtsoffizier die Stadt an die amerikanischen Truppen übergab. Im Juli zogen die Amerikaner wieder ab, als Besatzungsmacht folgte die Sowjetunion.
Stadtentwicklung zur Zeit der DDR
Halle wurde Hauptstadt der Provinz Sachsen, die 1947 im Land Sachsen-Anhalt aufging. Mit der Auflösung der Länder in der DDR 1952 wurde Halle Bezirksstadt des Bezirks Halle. 1990 wurde der Bezirk Halle aufgelöst und Halle (Saale), seit 1990 mit Halle-Neustadt vereinigt, gehört seither dem neu gegründeten Bundesland Sachsen-Anhalt an.
Da Halle nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich weniger stark zerstört war als andere Städte in der DDR, wurde zunächst nur wenig in die städtebauliche Entwicklung investiert . Die erste größere Stadterweiterung, die Wohnstadt-Süd, wurde 1959 begonnen. Später kam die Wohnstadt Nord sowie die Silberhöhe geprägt von Plattenbauten hinzu – mit insgesamt über 20.000 Wohneinheiten für mehr als 50.000 Menschen. Das größte Baugebiet entstand in den 1960er Jahren mit dem Aufbau der „Chemiearbeiterstadt Halle-West“ für zunächst etwa 70.000 Menschen. Das Wohngebiet Halle-West wurde 1967 zur selbständigen Stadt Halle-Neustadt, die sie bis zur Wiedervereinigung 1990 blieb. Als die Altstadt zunehmend verfiel, wurde der Handlungsdruck groß, Stadterneuerung zu betreiben. In den 1980er Jahren verlor die Altstadt durch flächenhafte Abrisse zum Teil wertvolle historische Bausubstanz.
Hochschulen
Halles Entwicklung als Bildungsstandort ist eng mit den letzten Jahren des 17. Jahrhunderts verbunden, in denen einerseits die Universität Halle (1694) und andererseits die Franckeschen Stiftungen (1698) gegründet wurden. Die Universität bildete mit Christian Thomasius und Christian Wolff, die beide auch Rektoren derselben waren, einen Hauptpunkt der deutschen Aufklärung. Schnell traten Spannungen zwischen den konservativ pietistischen Vertretern und den eher aufklärerisch orientierten Zeitgenossen auf. Mit Gelehrten wie Alexander Gottlieb Baumgarten, Johann Christian Reil oder Friedrich Schleiermacher erlangte die Universität besonders im 18. Jahrhundert deutschlandweit hohes Ansehen. So promovierte die erste Frau DeutschlandsDorothea Christiane Erxleben war die erste promovierte deutsche Ärztin . 1754 an der Universität Halle. Nach einer kurzzeitigen Schließung durch Napoleon wurde die Universität Halle mit der Universität Wittenberg vereinigt. Seit 1933 trägt sie ihren heutigen Namen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1993 wurde die Pädagogische Hochschule Halle-Köthen und Teile der Technischen Hochschule Merseburg integriert. Nach 1989 wurden viele Gebäude neu errichtet. So konzentriert sich die Universität auf den innerstädtischen Campus um den Universitätsplatz (mit Hauptgebäude, AudiMax, Melanchtonianum und Juridicum) und den weinberg campus.
Die zweite wichtige Hochschule in Halle ist die Hochschule für Kunst und Design Halle (Saale) auf Burg Giebichenstein. In ihrer heutigen Form existiert sie seit 1915. Sie geht auf eine gewerbliche Zeichen- und Handwerkerschule aus dem Jahre 1879 zurück. Der für Halle sehr wichtige Bürgermeister Rive berief 1915 Paul Thiersch zum neuen Direktor, was heute als Gründungsjahr der Kunstschule Burg Giebichenstein angesehen wird. Thiersch versuchte mit anderen Lehrern, die wie Gerhard Marcks und Marguerite Friedlaender zum Teil vom Bauhaus kamen, die Themen des Deutschen Werkbundes in dieser Schule umzusetzen. Die heutige Struktur der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein wurde damals festgelegt. Die Kunstschule verlor 1933 wichtige Lehrer, sie konnte sich aber durch die Nazi-Zeit retten. Das Bestehen war im Zuge des „Formalismusstreits“ in der DDR in den 1950er Jahren gefährdet. Von 1963 bis 1970 gab es nur Ausbildung im Kunsthandwerk und in der Formgestaltung (heute Design). Nach 1970 konnte die Hochschule wieder die Struktur der 1920er Jahre aufnehmen und es werden sowohl Design, Kunst und Kunsthandwerk gelehrt. Heute hat die Hochschule etwa 1000 Studenten. Jedes Jahr öffnet sie im Juli ihre Werkstätten und Ateliers für drei Tage, so dass man die Arbeiten von Studenten und Lehrern sehen kann, eine Modenschau führt in diese Tage ein.
Die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik in Halle geht auf die Evangelische Kirchenmusikschule Aschersleben zurück, die 1926 als erste Einrichtung ihrer Art gegründet wurde. 1939 zog sie nach Halle und ist seit 1993 staatlich anerkannt. Träger ist die Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen.
Naherholungsgebiete.
Die beliebtesten Naherholungsgebiete, die mit Ausnahme der Dölauer Heide mit der Saale in Verbindung stehen, haben zugleich einige Sehenswürdigkeiten oder andere Freizeiteinrichtungen zu bieten: Saaleaue mit Galopprennbahn , Würfelwiese, Ziegelwiese und Peißnitzinsel mit Parkeisenbahn Peißnitzexpress Halle (Saale) , Großer und kleiner Galgenberg , Dölauer Heide mit Bischofswiese, darauf Befestigungsanlagen und Hügelgräber aus der Jungsteinzeit ,Rabeninsel, Riveufer und Trothaer Ufer bis Insel Forstwerder , Volkspark ,Klausberge
Ein Großteil des Textes wurde www.wikipedia.de entnommen. Hierfür gilt: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
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